Über uns
Das Kampfkunstzentrum Ingelheim am Rhein e. V. steht für qualifizierten Kampfsport, respektvollen Umgang und gemeinsames Training in einer offenen Gemeinschaft. Bei uns verbinden sich Tradition und Moderne zu einem vielseitigen Angebot, das Selbstvertrauen stärkt, Körper und Geist schult und den Spaß an Bewegung in den Mittelpunkt stellt. Unabhängig von Alter, Geschlecht oder Vorerfahrung schaffen wir einen Raum, in dem sich jede und jeder sicher, wertgeschätzt und willkommen fühlen kann.
Unser Verein lebt von engagierten Trainerinnen und Trainern, die ihre Erfahrung mit Leidenschaft weitergeben und individuell auf die Bedürfnisse unserer Mitglieder eingehen. Ob Ju-Jutsu, Aikido oder Naginata – alle Disziplinen folgen dem gleichen Leitgedanken: respektvolles Miteinander, kontinuierliche Weiterentwicklung und realitätsnahe Vermittlung von Technik und Verantwortung. Neben der sportlichen Ausbildung legen wir großen Wert auf Gemeinschaft, Fairness und persönliche Entwicklung, sowohl auf der Matte als auch darüber hinaus. Gemeinsam lernen wir, wachsen an neuen Herausforderungen und fördern einen bewussten Umgang mit uns selbst und anderen.
Geschichte des Kampfkunstzentrum Ingelheim e.V.
Im Jahr 2003 bekam Florian Hoffmann die Chance eine eigene Abteilung Ju-Jutsu in dem neu gegründeten und kommerziell betriebenen ASIAN SPORTZENTRUM im Ingelheimer Norden aufzubauen. Zwischen Bingen und Mainz gab es bis dahin kein Ju-Jutsu – mit Ausnahme von Nieder-Olm. Dort begann Florian Hoffmann 1993 im Alter von 13 Jahren seine Ju-Jutsu-Laufbahn. Als frisch gebackener Meister („Schwarzgurt“) und Trainer nutzte er nun im Jahr 2003 die Chance im ASIAN SPORTZENTRUM neben 12 weiteren Kampfsport- und Kampfkunstabteilungen aller Art eine Abteilung Ju-Jutsu ins Leben zu rufen. Der Zuspruch war groß und doch schloss das ASIAN SPORTZENTRUM bereits ein Jahr später wieder aufgrund eines tödlich endenden Familiendramas. Die Gruppe der Ju-Jutsuka wollte aber unbedingt weitermachen und so beschloss Florian kurzerhand eigene Räumlichkeiten anzumieten und als „private Sportgruppe“ weiterzumachen. Die Anfangszeit war sehr schwer mangels passabler leistbarer Räumlichkeiten und finanzieller Engpässe. Finanzielle Lücken mussten nicht selten „privat“ gefüllt werden um überhaupt weiter machen zu können. So trainierte die Truppe in verschiedenen Räumlichkeiten mit Betonboden, ohne Heizung und, bis sie endlich ausrangierte Matten der Nieder-Sommer Ju-Jutsuka überlassen bekamen, auch ohne Matten und Ausrüstung – teilweise in einem Hinterzimmer einer nicht sehr gut beleumundeten Gaststätte… Das Training überzeugte dennoch und so wuchs die Gruppe über Mund-zu-Mund-Propaganda stetig. Schließlich geriet man an den ehemaligen Keller der Ingelheimer Bücherei in der Rheinstrasse und konnte dort über Jahre trainieren und sich etablieren. Andere Kampfsportgruppen wurden so auf die Ingelheimer Ju-Jutsuka aufmerksam und manche wurden in dem mittlerweile liebevoll „Ingelheimer Prügelkeller“ genannten Trainingsraum Partner, mit denen man sich die Miete teilte.
Hier wurde die bis dato immer noch privat betriebene Sportgruppe im Jahre 2013 dann auch endlich den eingetragenen Verein „Kampfkunstzentrum Ingelheim am Rhein e. V.“ umgewandelt. Hervorzuheben ist dabei, dass keines der Gründungsmitglieder so etwas zuvor schon einmal gemacht hatte und der Verein somit aus eigener Kraft und Anstrengung hervorgegangen ist. Aus diesem Grund lehnten es seine Mitglieder bis heute immer wieder ab, Teil eines anderen größeren etablierten Vereins zu werden. Trotz der erheblichen Vorteile und Arbeitserleichterungen jeglicher Art, die man dadurch hätte, bleibt man bis heute eigenständig und erhält sich so jedes Selbstbestimmungsrecht.
Dann endlich kam die Chance wieder in „ordentliche“ repräsentative Räumlichkeiten umzuziehen, nämlich in die TAI CHI SCHULE in der Binger Straße. Dort fühlten sich die Ju-Jutsuka über Jahre sehr wohl und erlebten tolle Zeiten. Leider musste aber auch diese Schule wegen grundlegender Umbauarbeiten aufgegeben werden. Doch getreu dem Motto „Wo sich eine Tür schließt, öffnet sich eine andere“ konnte die Gruppe schließlich in die Räumlichkeiten der Katholischen Pfarrgemeinde Frei-Weinheim umsiedeln, wo sie bis heute regelmäßig trainieren und ihren Vereinsaktivitäten außerhalb des Trainings nachgehen.
So gibt der mit all den Anstrengungen und dem Durchhalten über viele Jahre verbundene Erfolg dem Verein Recht: Im Jahr 2019 kam die Abteilung Aikido unter der Leitung von Annette Kompa hinzu, welche die Ju-Jutsuka im Sachen Mitgliederzahl mittlerweile nahezu eingeholt hat. Besonders hervorheben ist auch die engagierte Nachwuchsarbeit in Form eines regelmäßig ausgebuchten Kinder- und Jugendtrainings. Als dritte Abteilung stieß im Jahr 2022 dann die Naginata-Gruppe hinzu, welche mit ihrer aussergewöhnlichen Kampfkunst das Angebot des Vereins erweitert. So wuchs der Verein von 10 Mitgliedern bei der Gründung der Sportgruppe im Jahre 2003 über etwa 20 Mitglieder bei der Vereinsgründung 2013 bis auf ca. 60 Mitglieder heute an und selbstverständlich ist hier noch viel Luft nach oben…
Probetraining vereinbaren
Ob Einsteiger oder mit Erfahrung – vereinbare jetzt dein Probetraining und finde heraus, welches Training zu dir passt.